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Van dingen die voorbijkomen

Waarom innoveren?

Kennisplatform Innovatie - 16 min 2 sec geleden

Innoveren is nieuwe dingen leren en doen om vorm te geven aan de toekomst. Het Nationaal Archief wil op toekomstige ontwikkelingen kunnen inspelen, ook nieuwe mogelijkheden ontdekken om de toekomst te beïnvloeden en naar onze hand te zetten. Innovatief onderzoek biedt ruimte om los van de praktijk van alledag  en bestaande kaders te kijken naar de digitale archieffunctie en de waarden die deze vertegenwoordigt (betrouwbaarheid, transparantie, recht en bewijs, cultureel erfgoed, etc)  Vernieuwen we niet dan komt de archieffunctie in het geding en lopen we achter de ontwikkelingen aan in plaats van ze te helpen vormengeven.

De digitale archieffunctie staat voor uitdagingen waar geijkte oplossingen niet voldoende voor zijn, en waar toekomstgerichte oplossingen voor gezocht worden. Van veel ontwikkelingen in de informatiesamenleving is de impact nog niet te overzien. Nieuwe technologische ontwikkelingen zijn soms disruptief voor bestaande manieren van werken. Ze veranderen onze kijk op informatie door de bestaande gang van zaken te verstoren of verwachtingen te veranderen.

Het NA gaat aan de slag met de ontwikkeling van nieuwe, toekomstgerichte concepten voor de digitale archieffunctie. Technologische uitdagingen raken daarbij aan juridische en organisatorische vragen die gevolgen kunnen hebben voor zowel de eigen organisatie als de sector. Techniek is niet per definitie een oplossing. En tegelijk is bijna alles om ons heen inmiddels al techniek. Experiment geeft je (meer) inzicht in problemen die je nu ervaart, en in de impact op huidige werkwijzen en kansen voor ontwikkelingen. Met geleerde lessen kun je de koers verleggen, nieuwe netwerken en werkwijzen ontwikkelen en wellicht ook komen tot nieuwe kennisproducten of diensten. Door innovatie zo een plek te geven naast het  bestaande lifecycle management en praktijkgerichte kennisontwikkeling wil het NA kansen creëren voor systeemverandering zodat de maatschappelijke functie van archiveren effectief blijft in het digitale tijdperk.

‘Liever basisbaan dan basisinkomen’

Binnenllands Bestuur - 1 uur 56 min geleden
Als het aan de Amsterdamse wethouder Arjan Vliegenthart ligt, krijgen mensen meer werkzekerheid door het aanbieden van een basisbaan dan van een basisinkomen. De Amsterdamse “werkbrigades” die met contract werken tegen het minimumloon zijn …

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Kennisplatform Innovatie - 2 uur 22 min geleden

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 Vrij experiment:
 Proeven aan nieuwe technologie; voorbij bekende (lineaire) werkprocessen.

Schutzfristen und kulturelles Erbe: Nach 25 Jahren ist Schluss

iRights.info - 2 uur 23 min geleden

Überlange Schutzfristen im Urheberrecht schaden der Kreativität und erschweren es, das kulturelle Erbe zu bewahren. 25 Jahre wären genug. Ein Denkansatz von Oliver Hinte.

Der Schutz des geistigen Eigentums ist im Zusammenhang mit dem sogenannten „Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft“ in jüngster Vergangenheit in unterschiedlicher Form thematisiert worden. Ist es in der derzeitigen Konstitution, in allen seinen Ausprägungen und mit seinen Schutzfristen noch zeitgemäß?

Ich denke nicht. Es scheint zwar etwas weit hergeholt, hier als Begründung für eine Reform die Digitalisierung heranzuführen, aber es trifft den Kern. Aufgrund der in vielen Bereichen infrage kommenden Formatänderungen – beispielsweise Papier in Dateien umzuwandeln oder Töne digital abzuspeichern – hat sich die Möglichkeit ergeben, urheberrechtliche Erzeugnisse leichter zu verbreiten und zugänglich zu machen.

Sonderregel für Kulturgut wäre schwer abgrenzbar

Nachdem sich die faktische Zugangsmöglichkeit damit immens erhöht hat, gilt es nunmehr, den rechtlichen Zugang zu erleichtern. Dies könnte man einerseits erreichen, indem man eine „Kulturgutschranke“ einführt. Danach dürften alle urheberrechtlichen Leistungen, die als kulturelles Erbe eingeordnet sind, gegen eine angemessene Vergütung von allen genutzt werden.

Die dafür notwendige Einordnung als Kulturgut ist jedoch problematisch. Soll sie inhaltlich erfolgen oder an bestimmte Institutionen gebunden bleiben? Jeder Versuch einer Definition führt zu unnötigen Konflikten. Denn wie soll der Gesetzgeber „kulturelles Erbe“ vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts definieren und es den unterschiedlichen Akteuren recht machen?

Einerseits könnte die kulturschaffende Person oder auch der Rechteinhaber besonderen Wert darauf legen, sein Erzeugnis als solches definiert zu wissen, weil sich daraus ein Imagegewinn ergeben könnte. Anderseits könnte sein Interesse auch dahin gehen, keine entsprechende Einordnung vornehmen zu lassen, damit das exklusive Verbreitungsrecht beim Rechteinhaber verbleibt und ein höherer wirtschaftlicher Erlös erzielt werden kann.

Was ist überhaupt Kultur?

Eine allgemeine Schranke für das kulturelle Erbe ist kaum umsetzbar. Bei der derzeitigen „Politik der kleinen Schritte“ bedarf es dringend einiger grundlegender Veränderungen, damit der gesellschaftliche Wandel möglich bleibt und Teile des kulturellen Erbes nicht verloren gehen. Auch João Pedro Quintais geht in seiner umfangreichen Monografie unter anderem der Frage nach, wie Massendigitalisierungen, die bei der Bewahrung des kulturellen Erbes von großer Relevanz sind, über eine Schranke oder Lizenz zufriedenstellend geregelt werden können. Sein Ergebnis lautet, dass derzeit keine entsprechende Lösung zur Verfügung steht.

Dass ein solches System wohl kaum harmonisiert weltweit etabliert werden kann, ziehen Sheldon W. Halpern und Phillip Johnson in ihrem gemeinsamen Werk „Harmonising copyright law and dealing with dissonance“ als wichtiges Zwischenfazit. Wann immer es um Kultur geht, so die Auffassung der beiden Autoren, ist der Disput vorprogrammiert, da das kulturelle Verständnis von Staat zu Staat, beziehungsweise von Region zu Region, sehr unterschiedlich sein kann, wodurch sich schon eine nationalstaatliche Lösung auf dieser Ebene schwierig gestaltet.

Schutzfristen wurden immer länger

Letztlich wäre eine solche „Kulturgutschranke“ auch lediglich ein Herumlaborieren an Symptomen, ohne dass der Kern des Problems gelöst wird, der auch – aber nicht nur – in den Problemen bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes zum Ausdruck kommt: Die Schutzfristen des Urheberrechts sind zu lang.

Die „Statue of Anne“ – das in England 1710 verabschiedete erste moderne Urheberrechtsgesetz – sah einen Schutz von lediglich 14 Jahren vor, der ein einziges Mal um die gleiche Frist verlängert werden konnte. Das Fotografienschutzgesetz von 1876 sah eine Schutzfrist von fünf Jahren vor – heute ist bei Fotos nahezu immer von einer Schutzfrist von 70 Jahren nach Tod des Fotografen auszugehen. Diese Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers hat sich in Deutschland bei allen Werkarten etabliert.

Seit Entstehung des Urheberrechts wurden die Schutzfristen kontinuierlich verlängert. Verkürzungen wurden nur unter Ökonomen diskutiert, die die negativen Auswirkungen der durch das Urheberrecht entstehenden überlangen Monopolrechte kritisierten. Von Juristen wird diese Kritik hingegen kaum reflektiert. Dabei wäre die übergroße Mehrheit von Werken und damit auch von Kreativen und Verwertern von einer drastischen Reduzierung der Schutzfrist überhaupt nicht betroffen. Insgesamt ist das Urheberrecht ein Recht, das von der Interessenlage einer kleinen Minderheit eine allgemeinverbindliche Regelung ableitet.

Wertungen passen nicht mehr zur Alltagskreativität

Angesichts der sehr geringen Anforderungen an Kreativität und persönlich-geistige Schöpfung, die heute schon dazu führen, dass Werke zumindest als „kleine Münze“ geschützt werden, gilt Vieles als Werk oder ist zumindest urheberrechtlich geschützt, auch wenn die dem Urheberrecht zugrundeliegenden Gedanken und Bewertungen schlicht nicht passen: Alltagsprodukte der Kreativität werden immer verbreiteter – man denke nur an Fotografie, deren Nutzung sich exponentiell vervielfacht hat; oder auch an Flugblätter oder Plakate, die gemacht werden, um möglichst weit verbreitet zu werden.

Hier passen die Bewertungen des Urheberrechts weder auf die Interessen des „Schöpfers“ noch auf spätere Nutzer. Die Entstehung und inzwischen sehr starke Verbreitung freier Lizenzen, insbesondere der Creative-Commons-Lizenzen, sind ein Beleg dafür, dass die Bewertungen des Urheberrechts in vielen Fällen als zu restriktiv empfunden werden.

Ab einem zeitlichen Abstand zur erstmaligen Veröffentlichung eines Werkes ‒ wenn die kommerziellen Auswertungsmöglichkeiten in den Hintergrund treten ‒ wird der urheberrechtliche Schutz bei der Verbreitung zu einer bloßen Hürde. Es ist häufig unklar, wer welche Rechte an älteren Werken hat ‒ eine Unsicherheit, die einer weiteren Nutzung entgegen steht und damit im Widerspruch zu den Interessen von Kreativen darstellt, die Werke erschaffen, die rezipiert werden sollen.

25 Jahre Schutz als Regel

Aus ökonomischer Sicht ist es so, dass die gewöhnlichen Refinanzierungszyklen sehr kurz und meist nach wenigen Jahren abgeschlossen sind. Nur sehr wenige Werke werden länger als fünf oder zehn Jahre kommerziell ausgewertet. Das Urheberrechtsgesetz selbst geht in den Paragrafen 70 und 71 bei wissenschaftlichen Ausgaben und nachgelassenen Werken davon aus, dass 25 Jahre Schutzfrist für die Refinanzierung von Investitionen ausreichen. Vor der Reform von 1990 waren dies lediglich zehn Jahre und es ist nicht ersichtlich, dass die Verlängerung zu mehr Investitionen geführt hätte.

Gleichwohl soll hier die Schutzfrist der Paragrafen 70, 71 UrhG zum Maßstab genommen werden. Vorgeschlagen wird, die gewöhnliche Schutzfrist des Urheberrechts auf 25 Jahre zu begrenzen. Von einer solchen Reduzierung der Schutzfrist wären die allermeisten Werke überhaupt nicht betroffen, da sie nicht mehr kommerziell ausgewertet werden und es würden nahezu alle Probleme, die zurzeit aufgrund des Urheberrechts bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes bestehen, gelöst.

Nach 25 Jahren sind Werke in der Regel nicht mehr für Verwertungen interessant, sondern werden Teil der kulturellen Überlieferung. Ihr Wert besteht in der Möglichkeit, nachfolgenden Generationen gegenüber als Schlüssel zum Verständnis ihrer Entstehungszeit sowie als kulturelle Wurzeln zu fungieren. Das tun sie in der Regel auch nur deshalb, weil öffentlich finanzierte Gedächtnisinstitutionen sich ihrer annehmen.

Verlängerung durch Registrierung

Um den kommerziellen Interessen von Rechteinhabern entgegenzukommen, könnte eine Verlängerung dieser Schutzfrist ermöglicht werden. Diese bedarf aber des aktiven Handelns und tritt nicht automatisch ein. Wenn man den zeitlichen Rahmen für die Möglichkeit von Verlängerungen auf die heute allgemein geltenden Fristen – in der Regel 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers – ausdehnt, entginge man auch dem Vorwurf, den Urhebern beziehungsweise den Rechteinhabern etwas wegzunehmen, sie zu enteignen. Diese behalten die Möglichkeit, ihre Rechte auch in Zukunft weit über die gewöhnliche Frist von 25 Jahren geltend zu machen ‒ sofern sie dies aktiv betreiben und sich dafür entsprechend registrieren ließen.

Ein Entgegenkommen gegenüber den Rechteinhabern von „Longsellern“, das heißt von Werken der Popkultur, die über einen sehr langen Zeitraum kommerziell ausgewertet werden, erscheint auch ein Gebot politischer Klugheit: Alle Verlängerungen von Schutzfristen der letzten Jahre waren getrieben von dem Wunsch der Rechteinhaber, solche Werke weiter auswerten zu können.

Indem die zwingende Verbindung zwischen der Schutzfrist für diese Werke – die wirklich eine extreme Ausnahme sind – und allen übrigen Werken aufgehoben wird, muss das kulturelle Erbe nicht mehr insgesamt für die wirtschaftlichen Interessen weniger in Geiselhaft genommen werden. Eine Befreiung des kulturellen Erbes wird gegen eine gut organisierte Lobby nur durchsetzbar sein, wenn auf die Interessen von beispielsweise den Schöpfungen Walt Disneys oder den Tonträgerherstellern der Aufnahmen der Beatles Rücksicht genommen wird.

Urheberschutz und Gemeinfreiheit

Was ist also zu tun? Wichtig ist, sich im Hinblick auf die Kultur und ihre Werke klar zu machen, dass die Gemeinfreiheit die Regel und der urheberrechtliche Schutz die – begründungsbedürftige – Ausnahme ist. Alexander Peukert schreibt in seinem Werk „Die Gemeinfreiheit“ darüber und stellt unter anderem fest:

Die Gemeinfreiheit genießt [in Deutschland] keine solche Aufmerksamkeit. Im Gegenteil, sie kann gerade geradezu als Nicht-Thema bezeichnet werden. In den politischen Vorhaben zur Informationsgesellschaft spielt sie keine nennenswerte Rolle.

Gemeinfreiheit ist jedoch die Voraussetzung dafür, dass ehemals urheberrechtlich geschützte Objekte erlaubnis- und vergütungsfrei genutzt werden können. In einer Welt, in der alles geschützt wäre, könnte nichts Neues entstehen.

Verkürzung schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe

Eine Verkürzung der gewöhnlichen Schutzfrist würde der Kreativität heute und der künftigen Produktion kultureller Güter erhebliche Impulse geben: Durch die Digitalisierung ist die Kulturproduktion schnelllebiger geworden. Nachweislich sind die Entstehungsprozesse kreativer Leistungen insgesamt kürzer. Nach Berechnungen aus der Betriebswirtschaftslehre können aufgrund der Digitalisierung in einzelnen Fällen Zeitersparnisse bis zu 92 Prozent erzielt werden. Überlange Schutzfristen wirken hier lähmend.

Hinderlich wirkt dabei nicht nur die Länge der Schutzfristen an sich, sondern auch die Unterschiede dieser Fristen – abhängig davon, ob es sich um Urheberrechte oder Leistungsschutzrechte handelt. Eine Verkürzung der Fristen würde dieses Ungleichgewicht harmonisieren.

Mit einer deutlichen Verkürzung der Schutzfristen würden also gleich mehrere Ziele erreicht: Kreativität würde gefördert, indem leichter auf schon bestehende Werke aufgebaut werden kann. Die Verbreitung älterer Werke würde gefördert, weil dieser nicht mehr die häufig unklare Rechtesituation entgegen stünde. Und schließlich würde die Arbeit von Gedächtnisinstitutionen ermöglicht. Notwendigerweise wäre eine Änderung der urheberrechtlichen Regelungen zur Schutzdauer des Urheberrechts in den Paragrafen 64 ff. Urheberrechtsgesetz vorzunehmen.

Internationale Verträge sind nicht in Stein gemeißelt

Was könnte einer solchen Verkürzung der Schutzdauer entgegen stehen? Dies ist vor allem die Einbindung des deutschen Urheberrechts in europäische und internationale Vereinbarungen. Art. 7 der Revidierten Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst beispielsweise sieht in Abs. 1 eine Schutzdauer von 50 Jahren nach dem Tod des Urhebers vor. Dabei wird den Vertragsstaaten in Abs. 6 lediglich eine Verlängerung, nicht aber eine Verkürzung gestattet. Da diese Vorschriften wohl keiner anderen Auslegung zugänglich sind, müsste eine Änderung erreicht werden. Das ist sicher ein sehr schwieriges Unterfangen, haben doch die „Copyright Wars“ der vergangenen Jahre zu einer erheblichen Verhärtung der unterschiedlichen Positionen geführt. Auch deshalb erscheint der oben bereits geäußerte Gedanke richtig, dem Rechteinhaber eine Verlängerung des gewöhnlichen Schutzes weiter zu ermöglichen.

Es erscheint auch falsch, Änderungen der internationalen Vereinbarungen für unerreichbar zu halten. Die Berner Übereinkunft von 1887 ist einer der ältesten internationalen Verträge überhaupt und wurde seit seiner Verabschiedung mehrfach revidiert. Warum sollte nicht auch jetzt, wo sich infolge der Digitalisierung die Voraussetzungen für die Produktion und Nutzung von Werken so radikal verändert haben, eine erneute Revision möglich sein? Zumal die Übereinkunft auch in ihrer jetzigen Form in bestimmten Konstellationen nach Abs. 4 eine Verkürzung der Schutzdauer, beispielsweise für Werke der Fotografie zulässt.

Heute mag die Verkürzung der Schutzfristen als Utopie erscheinen. Das muss nicht so bleiben. Es hat sich so viel und so Grundlegendes im Umgang mit kulturellem Erbe geändert, dass es zunehmend utopisch erscheint, hergebrachte Wertungen aus der analogen Zeit weiter durchsetzen zu wollen. Dabei ist der Konsens über die Notwendigkeit einer Lockerung des restriktiven Urheberrechts weiter als gedacht. Fair Use in den USA, freie Lizenzen überall auf der Welt, Kollektivlizenzen in den skandinavischen Staaten: All dies sind Ansätze, die negativen Folgen urheberrechtlicher Restriktion zu überwinden. Doch statt solcher punktueller Lösungen wäre es an der Zeit, an die Wurzel des Übels zu gehen: die überlangen Schutzfristen.

 Paul Klimpel (Hg.), „Mit gutem Recht erinnern. Gedanken zur Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen des kulturellen Erbes in der digitalen Welt“Der Beitrag ist dem soeben erschienenen Buch „Mit gutem Recht erinnern“ (Hamburg University Press, 2018) entnommen. Der von Paul Klimpel herausgegebene Band versammelt Vorschläge und Überlegungen für bessere rechtliche Rahmenbedingungen beim kulturellen Erbe. Die elektronische Fassung ist frei verfügbar. Lizenz dieses Beitrags: Creative Commons Namensnennung (CC BY 4.0).

Aanpak

Kennisplatform Innovatie - 2 uur 24 min geleden

 

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Het Nationaal Archief onderscheidt drie varianten voor aanpak van innovatief onderzoek:

  1. Vrij expriment (wat wil je leren?)
  2. Broedplaats (wat ga je proberen te begrijpen?)
  3. In productie brengen (hoe kan vernieuwing gaan werken?)

Deze varianten lenen zich voor verschillende doelen en fasen van een onderzoek. De aanpak is gericht op synergie, leren en nieuwe kennisontwikkeling.

Amsterdam doet proef met woningregeling voor leraren

Binnenllands Bestuur - 2 uur 44 min geleden
Amsterdam wil beginnende docenten naar de stad lokken door ze een handje te helpen op de woningmarkt. Leraren krijgen voorrang bij de toewijzing van honderd sociale huurwoningen, maakte de gemeente bekend.

Huizen bij luchtmachtbasis Gilze-Rijen aangepast

Binnenllands Bestuur - 2 uur 53 min geleden
Rondom vliegbasis Gilze-Rijen komen 201 huizen in aanmerking om te worden aangepast vanwege de overlast door het vliegverkeer. Het ministerie van Defensie schrijft dat in een toelichting op het concept-luchthavenbesluit dat binnenkort openbaar wordt …

10,000 Classic Movie Posters Getting Digitized & Put Online by the Harry Ransom Center at UT-Austin: Free to Browse & Download

Open Culture - 2 uur 58 min geleden

Who hasn’t pinned one of Saul Bass’s elegant film posters on their wall—with either thumbtacks above the dormroom bed or in frame and glass in grown-up environs? Or maybe it’s 70s kitsch you prefer—the art of the grindhouse and sensationalist drive-in exploitation film? Or 20s silent avant-garde, the cool noir of the 30s and 40s, 50s B-grade sci-fi, 60s psychedelia and French new wave, or 80s popcorn flicks…? Whatever kind of cinema grabs your attention probably first grabbed your attention through the design of the movie poster, a genre that gets its due in novelty shops and specialist exhibitions, but often goes unheralded in popular conceptions of art.

Despite its utilitarian and unabashedly commercial function, the movie poster can just as well be a work of art as any other form. Failing that, movie posters are at least always essential archival artifacts, snapshots of the weird collective unconscious of mass culture: from Saul and Elaine Bass’s minimalist poster for West Side Story (1961), “with its bright orange-red background over the title with a silhouette of a fire escape with dancers” to more complex tableaux, like the baldly neo-imperialist Africa Texas Style! (1967), "which features a realistic image of the protagonist on a horse, lassoing a zebra in front of a stampede of wildebeest, elephants, and giraffes.”

These two descriptions only hint at the range of posters archived at the University of Texas Harry Ransom Center—upwards of 10,000 in all, “from when the film industry was just beginning to compete with vaudeville acts in the 1920s to the rise of the modern megaplex and drive-in theaters in the 1970s.” So writes Erin Willard in the Ransom Center’s announcement of the digitization of its massive collection, expected to reach completion in 2019. So far, around 4,000 posters have been photographed and are becoming available online, downloadable in “Large,” “Extra Large,” and “High-Quality” resolutions.

The bulk of the collection comes from the Interstate Theater Circuit—a chain that, at one time, “consisted of almost every movie theater in Texas”—and encompasses not only posters but film stills, lobby cards, and press books from “the 1940s through the 1970s with a particular strength in the films of the 1950s and 60s, including musicals, epics, westerns, sword and sandal, horror, and counter culture films.” Other individual collectors have made sizable donations of their posters to the center, and the result is a tour of the many spectacles available to the mid-century American mind: lurid, violent excesses, maudlin moralizing, bizarre erotic fantasies, dime-store adolescent adventures....

Some of the films are well-known examples from the period; most of them are not, and therein lies the thrill of browsing this online repository, discovering obscure oddities like the 1956 film Barefoot Battalion, in which “teen-age wolf packs become heroes in a nation’s fight for freedom!” The number of quirks and kinks on display offer us a prurient view of a decade too often flatly characterized by its penchant for grey flannel suits. The Mad Men era was a period of institutional repression and rampant sexual harassment, not unlike our own time. It was also a laboratory for a libidinous anarchy that threatened to unleash the pent-up energy and cultural anxiety of millions of frustrated teenagers onto the world at large, as would happen in the decades to come.

What we see in the marketing of films like Five Branded Women (1960) will vary widely depending on our orientations and political sensibilities. Is this cheap exploitation or an empowering precursor to Mad Max: Fury Road? Maybe both. For cultural theorists and film historians, these pulpy advertisements offer windows into the psyches of their audiences and the filmmakers and production companies who gave them what they supposedly wanted. For the ordinary film buff, the Ransom Center collection offers eye candy of all sorts, and if you happen to own a high-quality printer, the chance to hang posters on your wall that you probably won’t see anywhere else. Enter the online collection here.

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Josh Jones is a writer and musician based in Durham, NC. Follow him at @jdmagness

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Haagse gemeenteraad wil opheldering over HSD

Binnenllands Bestuur - 3 uur 54 min geleden
De gemeenteraad van Den Haag wil de gang van zaken bij The Hague Security Delta (HSD) ophelderen. Er kwamen bij het college diverse schriftelijke vragen binnen over de werkwijze van de organisatie naar aanleiding van een artikel van Follow the Money.

Ian McKellen Chokes Up While Reading a Poignant Coming-Out Letter

Open Culture - 5 uur 58 min geleden

"In 1977, Armistead Maupin wrote a letter to his parents that he had been composing for half his life," writes the Guardian's Tim Adams. "He addressed it directly to his mother, but rather than send it to her, he published it in the San Francisco Chronicle, the paper in which he had made his name with his loosely fictionalised Tales of the City, the daily serial written from the alternative, gay world in which he lived." The late 1970s saw a final flowering of newspaper-serialized novels, the same form in which Charles Dickens had grown famous nearly a century and a half before. But of all the zeitgeisty stories then told a day at a time in urban centers across America, none has had anything like the lasting impact of San Francisco as envisioned by Maupin.

Much of Tales of the City's now-acknowledged importance comes from the manner in which Maupin populated that San Francisco with a sexually diverse cast of characters — gay, straight, and everything in between — and presented their lives without moral judgment.

He saved his condemnation for the likes of Anita Bryant, the singer and Florida Citrus Commission spokeswoman who inspired Maupin to write that veiled letter to his own parents when she headed up the anti-homosexual "Save Our Children" political campaign. When Michael Tolliver, one of the series' main gay characters, discovers that his folks back in Florida have thrown in their lot with Bryant, he responds with an eloquent and long-delayed coming-out that begins thus:

Dear Mama,

I'm sorry it's taken me so long to write. Every time I try to write you and Papa I realize I'm not saying the things that are in my heart. That would be OK, if I loved you any less than I do, but you are still my parents and I am still your child.

I have friends who think I'm foolish to write this letter. I hope they're wrong. I hope their doubts are based on parents who love and trust them less than mine do. I hope especially that you'll see this as an act of love on my part, a sign of my continuing need to share my life with you. I wouldn't have written, I guess, if you hadn't told me about your involvement in the Save Our Children campaign. That, more than anything, made it clear that my responsibility was to tell you the truth, that your own child is homosexual, and that I never needed saving from anything except the cruel and ignorant piety of people like Anita Bryant.

I'm sorry, Mama. Not for what I am, but for how you must feel at this moment. I know what that feeling is, for I felt it for most of my life. Revulsion, shame, disbelief — rejection through fear of something I knew, even as a child, was as basic to my nature as the color of my eyes.

You can hear Michael's, and Maupin's, full letter read aloud by Sir Ian McKellen in the Letters Live video above. In response to its initial publication, Adams writes, "Maupin had received hundreds of other letters, nearly all of them from readers who had cut out the column, substituted their own names for Michael’s and sent it verbatim to their own parents. Maupin’s Letter to Mama has since been set to music three times and become 'a standard for gay men’s choruses around the world.'"

Those words come from a piece on Maupin's autobiography Logical Family, published just last year, in which the Tales of the City author tells of his own coming out as well as his friendships with other non-straight cultural icons, one such icon being McKellen himself. "I have many regrets about not having come out earlier," McKellen told BOMB magazine in 1998, "but one of them might be that I didn't engage myself in the politicking." He'd come out ten years before, as a stand in opposition to Section 28 of the Local Government Bill, then under consideration in the British Parliament, which prohibited local authorities from depicting homosexuality "as a kind of pretended family relationship."

McKellen entered the realm of activism in earnest after choosing that moment to reveal his sexual orientation on the BBC, which he did on the advice of Maupin and other friends. A few years later he appeared in the television miniseries adaptation of Tales of the City as Archibald Anson-Gidde, a wealthy real-estate and cultural impresario (one, as Maupin puts it, of the city's "A-gays"). In the novels, Archibald Anson-Gidde dies closeted, of AIDS, provoking the ire of certain other characters for not having done enough for the cause in life — a charge, thanks in part to the words of Michael Tolliver, that neither Maupin nor McKellen will surely never face.

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Based in Seoul, Colin Marshall writes and broadcasts on cities and culture. His projects include the book The Stateless City: a Walk through 21st-Century Los Angeles and the video series The City in Cinema. Follow him on Twitter at @colinmarshall or on Facebook.

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Ombudsman kritisch over beleid schuldhulp

Binnenllands Bestuur - 7 uur 18 min geleden
Gemeenten bieden mensen met problematische schulden niet altijd een laagdrempelige en brede toegang tot de gemeentelijke schuldhulpverlening. Dat zegt de Nationale ombudsman, Reinier van Zutphen, na een verkennend onderzoek onder tien gemeenten en een …

Hoe ethisch verantwoord kan een AI of robot zijn?

IusMentis - 7 uur 41 min geleden

Toen ik tien of elf was, kocht ik mijn eerste boek van SF-schrijver Isaac Asimov. Wat ik me er vooral nog van herinnerde, waren de vele korte verhalen over zijn Drie Wetten van de Robotica: een robot mag een mens geen kwaad doen, een robot moet doen wat de mens zegt tenzij daarmee wet 1 wordt overtreden en een robot moet zichzelf beschermen tenzij dat in strijd blijkt met wetten 1 of 2. Hele mooie ethische principes, en je ziet ze dan ook steeds terugkomen in discussies over ethiek bij robotica en kunstmatige intelligentie. Maar ik zie het zo even niet werken.

Het idee dat robots en/of kunstmatig intelligente systemen in onze samenleving mee gaan draaien, krijgt steeds meer overtuiging in de maatschappij. Voor een deel is dat een hype, maar er zit zeker een kern van waarheid in de verwachting dat dergelijke systemen een vast onderdeel worden van productie en dienstverlening, en ook wel vanuit de overheid.

De manier waarop deze systemen handelen en vooral beslissen roept dan vragen op, verloopt dat wel ethisch verantwoord. Je beslissing kunnen motiveren is daarbij één ding, maar een veelgehoorde eis is ook dat zo’n beslissing rechtmatig en verantwoord is. Horen dat je geen lening krijgt omdat je moslim bent, is een inhoudelijk duidelijke motivatie maar natuurlijk een onacceptabele.

Een dergelijk beslissysteem moet dus een set ethische randvoorwaarden en wettelijke grenzen ingebouwd krijgen. Alleen, hoe doe je dat? Haast per definitie zijn ethische principes algemeen en weinig vastomlijnd, maar ook wettelijke regels (zoals de AVG, die zo’n leningweigering verbiedt omdat sprake is van profilering op een bijzonder persoonsgegeven) zijn moeilijk in automatisering te vatten.

Een interessant initiatief is het Ethics for AI project van de Oxford University. Zij bekeken allerlei ethische codes, en kwamen toen met de conclusie

The very idea of parcelling ethics into a formal ‘code’ is also dangerous, if it leads to the attitude that ethics itself is just some separate part of life and of activities; it’s not. It’s more meaningfully looked at as a part and parcel of how we live, individually and collectively. So it would be unfortunate indeed, if the presence of a code of ethics encouraged the view that you could do the ethics, and then get on with life, get on with the job.

Het idee dat je ethiek kunt inprogrammeren in een systeem zie ik ook als een waangedachte. Het is geen functionele eis dat iets ethisch moet zijn, je kunt niet werken op basis van een lijst ethische randvoorwaarden. Het is natuurlijk mooi dat je een voorwaarde vanuit ethisch standpunt kunt rechtvaardigen, maar dat is zeer zeker geen garantie dat je systeem ethisch verantwoord werkt.

Ik vrees dat we er niet aan ontkomen om te zeggen, AI en robotica zal miskleunen slaan, dingen doen die ethisch onverantwoord zijn. Daar komen dan bezwaren tegen, en die worden in nieuwe systemen opgelost. Maar het blijft lapmiddelen en gedeeltelijke oplossingen die het probleem voor nu uit de weg gaan, en het zal nooit een fundamentele oplossing zijn waardoor onethische beslissingen onmogelijk worden.

Arnoud

Afkomstig van de blog Internetrecht door Arnoud Engelfriet. Koop mijn boek!

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